HEB Weiterbildung Psychosomatik im HEB Coaching

Gerade haben wieder viele HEB Coachs eine Advanced Weiterbildung  für das Coaching mit psychosomatischen Themen absolviert. Fragestellungen waren hierbei: Wie gehe ich als Coach mit diesem Thema um? Was für Coaching-Werkzeuge stehen mir zusätzlich zu meinem Basic Knowhow zur Verfügung? Wie organisiere ich meine neuen Sitzungsformate zu Arbeitskonzepten? … und vieles mehr. Info-Link

Der Kurs war ausgebucht mit 12 Teilnehmern und war wieder sehr spannend.

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Für uns als Kursleiter ist es immer wieder bereichernd, wie unsere Teilnehmer gerade bei diesem Thema viele persönliche Inputs ins Kursgeschehen einbringen. Auch wenn der Ausbildungsinhalt natürlich festgelegt ist, gestaltet sich das Modul dadurch sehr individuell und farbig. So macht Unterrichten und Lernen Spass.

Link zur HEB Fachschule

„Das ist wahrscheinlich nur psychisch“

Wie oft hören wir in der Arztpraxis einen solchen Satz? Der Arzt hat nach diversen Untersuchungen nichts „organisches“ herausgefunden und erklärt uns, dass die Bauchschmerzen, Gliederschmerzen oder Immunschwäche wohl psychosomatische Gründe haben.

Bei den vielen unterschiedlichen Belastungen, die wir heute im Beruf oder Privatleben haben, ist es eigentlich kein Wunder, dass unser Körper auch irgendwie reagiert.

Oft diffuse Kreisläufe

Wenn wir den Bezug unseres Körper-Symptoms klar mit Stress oder anderen psychischen Belastungen in Verbindung bringen können, ist es gut möglich mit HEB Coaching gleich diese Themen oder Probleme lösungsfokussiert und systemisch zu bearbeiten. Meist finden wir mit dem Klienten zusammen in absehbarer Zeit autonome Lösungen und der Ursprung der gesundheitlichen Störung lässt sich positiv verändern.

Oft ist der Bezug Körper und Psyche aber nicht so klar erkennbar. Als ganzheitlich funktionierendes Lebewesen reagieren wir auf allen Ebenen – Körper, Seele und Geist und auch noch interaktiv.

Psychosomatische Reaktionen wirken dann sehr belastend und setzen komplexe und energieraubende Kreisläufe in uns in Gang. Hier nutzen wir in unserer Praxis dann speziell für diesen Bereich entwickelte HEB Coachingformate.

Kreisläufe unterbrechen und Veränderung herbeiführen

Genau diese unguten Kreisläufe versuchen wir im HEB Coaching mit unseren systematischen Werkzeugen aufzudecken, in eine andere Bahn zu lenken und damit wieder zu lösen. Dies bedeutet, dass wir unseren Klienten mit dem HEB Psychosomatik-Tool Perspektiven für einen anderen Zu- und Umgang mit ihrem Symptom und ihren Verhaltensreaktionen eröffnen.

HEB Coaching und Salutogenese

Die HEB Coaching Methode ist systemisch ganzheitlich und psychographisch aufgebaut. Was heisst das? Neben der konsequent lösungsfokussierten systemischen Ausrichtung, basiert sie auf dem HEB Persönlichkeitsmodell. Wir gehen davon aus, dass Menschen ihr Verhalten in den Bereichen Handeln, Erkennen und Denken und Beziehung sehr differenziert gestalten und organisieren.

Der renommierte Soziologe Aaron Antonovsky hat in den 1970iger Jahren wissenschaftlich nachgewiesen, dass Menschen nachhaltig auf ihre körperliche und seelische Gesundheit positiv einwirken können, wenn sie drei wesentliche Aspekte in ihr Leben integrieren können: den Glauben an eine Verstehbarkeit, Gestaltbarkeit und Sinnhaftigkeit/Zugehörigkeit. Findet dies im Einklang statt, entsteht ein Stimmigkeitsgefühl (Kohärenzgefühl), welches Menschen widerstandsfähig (resilient) gegen Belastungen macht.

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Aktiv und systematisch Resilienz trainieren – nicht nur darüber reden

Mit unserer Entwicklung des HEB Psychographie Modells mit den Grundverhaltensstilen H Handeln, E Erkennen/Denken und B Beziehung und der HEB Arbeitsweise in der Praxisarbeit ist es jetzt möglich effektiv und nachhaltig Resilienz zu trainieren. Hier findet sich der Ursprungsimpuls im Salutogenese Modell, das ein Kohärenzgefühl als Referenz für ganzheitliche Gesundheit betrachtet.

In unserer HEB Coaching Arbeit stützen wir uns ebenfalls auf dieses Stimmigkeitsgefühl. Wenn wir unseren Klienten ermöglichen, einen ausgewogenen Zugriff auf unsere H, E und B Verhaltenstile zu ermöglichen, lässt dies ebenfalls ein Kohärenzgefühl entstehen.

So bekommen unsere Klienten einen Blick für neue Wahl-möglichkeiten und Strategien und können mit Belastungen flexibel umgehen und ihr Verhalten autonom verändern … und sie sind dabei auch noch salutogenetisch und resilienzfördernd unterwegs.